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Montag, 15. März 2010

Euro-Länder kommen Griechenland zu Hilfe

Die 16 Euro-Staaten werden dem hoch verschuldeten Griechenland notfalls mit bilateralen Hilfen zur Seite stehen. Das sagte der Vorsitzende der Euro-Kassenhüter, Luxemburgs Premier Jean-Claude Juncker, nach einem Treffen der EU-Finanzminister in Brüssel. Darlehensgarantien gibt es allerdings nicht.
Luxembourg's PM Juncker arrives at an Eurogroup finance ministers meeting in Brussels. Die Finanzminister der Euroländer haben sich auf mögliche Instrumente zur Unterstützung Griechenlands in der Schuldenkrise geeinigt. „Wir haben die technischen Modalitäten geklärt, die uns Maßnahmen erlauben würden, die rasch aktiviert werden könnten, wenn sich die Notwendigkeit dazu abzeichnet“, sagte Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker am Montag nach dem Treffen der Finanzminister der Euro-Staaten in Brüssel. Die endgültige Entscheidung darüber müssten allerdings die Staats- und Regierungschefs bei ihrem nächsten Gipfeltreffen Ende März treffen. Die Vorschläge stünden voll und ganz im Einklang mit dem EU-Vertrag, der den EU-Staaten eine gegenseitige Schuldenübernahme verbietet. Es handele sich um bilaterale Maßnahmen, zu denen alle Euroländer bereit wären. „Es beinhaltet aber keine Darlehensgarantien. Juncker sagte, die Euro-Staaten gingen davon aus, dass diese Instrumente gar nicht zum Einsatz kommen müssten, da Griechenland inzwischen einen glaubwürdigen Sparkurs eingeschlagen habe. „Wir denken, wir brauchen dieses Instrument nicht, weil die griechischen Maßnahmen überzeugend sind, und die Finanzmärkte sich davon überzeugen lassen müssen.

Quelle : Welt.de

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