Nach dem verheerenden Erdbeben in Chile hat US-Präsident Barack Obama dem südamerikanischen Land Unterstützung angeboten. Ob Deutsche unter den Opfern des Bebens sind, ist noch unklar.
400 000 Menschen betroffen
Die UN, insbesondere der Nothilfekoordinator, stehen bereit“, sagte Generalsekretär Ban Ki Moon in New York. „Wir bieten schnelle Unterstützung, wenn das chilenische Volk und die Regierung das wünschen.“ Er verfolge die Berichte aus Chile sehr genau, insbesondere nach den Tsunami-Warnungen im Pazifik. Hawaii, wo bereits Sirenengeheul zu hören war, sowie Japan und Neuseeland bereiteten sich auf einen möglichen Tsunami vor.
Neuseeland erwartet, dass eine mindestens einen Meter hohe Welle die Inseln am Sonntagmorgen erreicht. Die Polizei riet Anwohnern in einigen Küstengebieten der Nordinsel, ihre Häuser zu verlassen und sich in Sicherheit zu bringen. In der Stadt Gisborne gingen die Beamten von Tür zu Tür. Die Zahl der Toten in Chile stieg mittlerweile auf 147, wie die Nationale Rettungsbehörde mitteilte. 400 000 sind nach ersten Schätzungen von den Folgen des Bebens betroffen. Der schwere Erdstoß der Stärke 8,8 hatte Chile gegen 03.34 Ortszeit (07.34 Uhr MEZ) erschüttert. Am schwersten betroffen war die Region um die Stadt Concepción etwa 500 Kilometer südlich der Hauptstadt Santiago.
Erste Wellen ohne Schäden
Hunderte Menschen werden noch unter den Trümmern vermutet. „Die Opferzahlen werden leider sicher noch steigen“, sagte Chiles gewählter Präsident Sebastián Piñera, der das Amt am 11. März übernehmen wird. Das ganze Ausmaß der Zerstörung vor allem in der Region um Concepción war auch Stunden nach dem Beben unklar. Der Sitz der Regionalregierung wurde zerstört. Mauern von Gefängnissen und mehrstöckige Gebäude stürzten ein. Flutwellen mit einer Höhe von rund zwei Metern erreichten in der Nacht zum Sonntag (Ortszeit) Teile Französisch-Polynesiens. Die Behörden teilten mit, es habe keine nennenswerten Schäden gegeben. Die Bevölkerung war mit Sirenen und Lautsprecherdurchsagen geweckt und vor dem Tsunami gewarnt worden.
Auf den nahegelegenen Cook-Inseln sowie im Inselstaat Tonga wurden die Küstenregionen evakuiert. Auf Tahiti wurden alle Straßen gesperrt, die näher als 500 Meter von den Küsten entfernt liegen. Die Bewohner wurden aufgerufen, sich in höher gelegene Gebiete zu begeben.
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Samstag, 27. Februar 2010
Hawaii bereitet sich auf Tsunami-Welle vor
Der Tsunami nach dem schweren Erdbeben an der chilenischen Küste hat mindestens elf Städte überrollt. In weiten Teilen der Pazifikregion herrscht Flut-Alarm. Auf Hawaii wird die erste Welle am späten Abend unserer Zeit erwartet. Die Evakuierungen haben begonnen, die Menschen decken sich mit Lebensmitteln ein.
Supermarkt auf Hawaii. Angst vor der großen Welle: Die Bewohner der Pazifikinsel Hawaii, die wegen des verheerenden Erdbebens in Chile von einem Tsunami bedroht ist, decken sich in Supermärkten mit Lebensmitteln und Trinkwasser ein.
Nach einem schweren Seebeben der Stärke 8,8 sind an der chilenischen Küste mindestens elf Städte von einem Tsunami überrollt worden. Die 2,3 Meter hohe Flutwelle traf am Samstagmorgen wenige Minuten nach dem Erdstoß unter anderem die Stadt Talcuhuano nördlich von Concepción, wie das US-Tsunami-Warnzentrum für den Pazifik (NOAA) bekanntgab. Über die Folgen ist derzeit noch nichts bekannt.
Nach dem schweren Erdbeben in Chile ist die Zahl der Toten inzwischen auf mindestens 147 gestiegen. Das sagte die Leiterin der Nationalen Rettungsbehörde (ONEMI), Carmen Fernandez, am Samstag. Auf der Pazifik-Insel Robinson Crusoe sind mindestens fünf Menschen einem von dem Beben ausgelösten Tsunami zum Opfer gefallen. Weitere elf Menschen werden auf dem zu Chile gehörenden Eiland etwa 670 Kilometer westlich vom südamerikanischen Festland vermisst. Außerdem seien mehrere Gebäude völlig zerstört worden, sagte der Pilot der Fluglinie Ata, Fernando Avario, am Samstag im chilenischen Fernsehen. In Ufernähe seien ein Lagerhaus, die Schule und das Bürgermeisteramt sowie einige Pensionen und Wohnhäuser von den Wassermassen zerstört worden, berichtete Avario unter Berufung auf Angaben eines Mitarbeiters der Fluglinie auf der Insel etwa 670 Kilometer westlich vom chilenischen Festland. Es habe sich nicht um eine einzige große Welle gehandelt, sondern um mehrere, die jedes Mal höher und gewaltiger geworden seien. Deshalb hätten sich die meisten Menschen rechtzeitig in höher gelegene Gebiet der Insel flüchten können. Der schwere Erdstoß ereignete sich nach Angaben der US-Erdbebenwarte (USGS) um 03.34 Ortszeit (07.34 Uhr MEZ) vor der chilenischen Küste im Pazifik. Das Epizentrum lag demnach in 35 Kilometern Tiefe etwa 115 Kilometer nordöstlich der 400.000-Einwohner-Stadt Concepción. Laut der US-Erdbebenwarte wurden das Zentrum und der Süden Chiles durch mindestens 20 Nachbeben mit einer Stärke von bis zu 6,9 erschüttert. Mindestens 122 Menschen seien gestorben, teilte der im Januar gewählte Präsident Sebastián Piñera mit, der am 11. März sein Amt antritt.
Quelle: Welt.de
Supermarkt auf Hawaii. Angst vor der großen Welle: Die Bewohner der Pazifikinsel Hawaii, die wegen des verheerenden Erdbebens in Chile von einem Tsunami bedroht ist, decken sich in Supermärkten mit Lebensmitteln und Trinkwasser ein.
Nach einem schweren Seebeben der Stärke 8,8 sind an der chilenischen Küste mindestens elf Städte von einem Tsunami überrollt worden. Die 2,3 Meter hohe Flutwelle traf am Samstagmorgen wenige Minuten nach dem Erdstoß unter anderem die Stadt Talcuhuano nördlich von Concepción, wie das US-Tsunami-Warnzentrum für den Pazifik (NOAA) bekanntgab. Über die Folgen ist derzeit noch nichts bekannt.
Nach dem schweren Erdbeben in Chile ist die Zahl der Toten inzwischen auf mindestens 147 gestiegen. Das sagte die Leiterin der Nationalen Rettungsbehörde (ONEMI), Carmen Fernandez, am Samstag. Auf der Pazifik-Insel Robinson Crusoe sind mindestens fünf Menschen einem von dem Beben ausgelösten Tsunami zum Opfer gefallen. Weitere elf Menschen werden auf dem zu Chile gehörenden Eiland etwa 670 Kilometer westlich vom südamerikanischen Festland vermisst. Außerdem seien mehrere Gebäude völlig zerstört worden, sagte der Pilot der Fluglinie Ata, Fernando Avario, am Samstag im chilenischen Fernsehen. In Ufernähe seien ein Lagerhaus, die Schule und das Bürgermeisteramt sowie einige Pensionen und Wohnhäuser von den Wassermassen zerstört worden, berichtete Avario unter Berufung auf Angaben eines Mitarbeiters der Fluglinie auf der Insel etwa 670 Kilometer westlich vom chilenischen Festland. Es habe sich nicht um eine einzige große Welle gehandelt, sondern um mehrere, die jedes Mal höher und gewaltiger geworden seien. Deshalb hätten sich die meisten Menschen rechtzeitig in höher gelegene Gebiet der Insel flüchten können. Der schwere Erdstoß ereignete sich nach Angaben der US-Erdbebenwarte (USGS) um 03.34 Ortszeit (07.34 Uhr MEZ) vor der chilenischen Küste im Pazifik. Das Epizentrum lag demnach in 35 Kilometern Tiefe etwa 115 Kilometer nordöstlich der 400.000-Einwohner-Stadt Concepción. Laut der US-Erdbebenwarte wurden das Zentrum und der Süden Chiles durch mindestens 20 Nachbeben mit einer Stärke von bis zu 6,9 erschüttert. Mindestens 122 Menschen seien gestorben, teilte der im Januar gewählte Präsident Sebastián Piñera mit, der am 11. März sein Amt antritt.
Quelle: Welt.de
Hawaii evakuiert die Küstenregion
Nach dem schweren Erdbeben der Stärke 8,8 in Chile ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 147 gestiegen. "Die Zahl ändert sich von Minute zu Minute", sagte die Leiterin der Nationalen Notfallbehörde am Samstag. Bis zu 400.000 Menschen könnten obdachlos oder zumindest betroffen sein. Nach dem Beben wurden an der chilenischen Küste mindestens elf Städte von einem Tsunami überrollt. Die 2,3 Meter hohe Flutwelle traf unter anderem die Stadt Talcuhuano nördlich von Concepción sowie die Insel Robinson Crusoe, wie das US-Tsunami-Warnzentrum für den Pazifik bekanntgab. Für nahezu die gesamte Pazifik-Region wurde eine Tsunami-Warnung ausgerufen.
Anzeige Die Flutwelle habe auf der Insel Robinson Crusoe etwa 670 Kilometer westlich vom chilenischen Festland, mehrere Gebäude zerstört, berichtete ein Pilot der Fluglinie Ata im nationalen Fernsehen. In Ufernähe seien ein Lagerhaus, die Schule und das Bürgermeisteramt sowie einige Pensionen und Wohnhäuser von den Wassermassen zerstört worden. Es habe sich nicht um eine einzige große Welle gehandelt, sondern um mehrere, die jedes Mal höher und gewaltiger geworden seien. Deshalb hätten sich die meisten Menschen rechtzeitig in höher gelegene Gebiet der Insel flüchten können. Alarmsirenen heulen auf Hawaii
Das US-Tsunami-Warnzentrum löste Alarm für weite Teile der Pazifikregion aus, darunter Länder wie Japan, Australien, Neuseeland und die Philippinen. Ein Erdbeben dieser Stärke habe das "Potenzial eines zerstörerischen Tsunamis", hieß es. Auf Hawaii heulten am frühen Morgen um sechs Uhr Ortszeit die Sirenen, um die Menschen vor einer möglichen Flutwelle zu warnen. Die Behörden brachten Bewohner aus tiefgelegenen Küstengebieten in Sicherheit. Der Internationale Flughafen Hilo, der ebenfalls an der Küste liegt, wurde geschlossen. Menschen standen vor Supermärkten Schlange, um sich mit Wasser, Dosennahrung und Batterien zu versorgen. Die erst Welle könnte Hawaii am Vormittag (Ortszeit) treffen. "Es werden mehrere Welle sein, die erste dürfte nicht die höchste sein", meinte ein Meteorologe. Die Wellen dürften etwa drei Meter hoch sein. "Alle Menschen müssen die Gebiete an den Stränden verlassen." Hawaii verfügt seit längeren über detaillierte Tsunami-Notpläne, die vorsehen, aus welchen Gebieten die Menschen fliehen müssen. Besonders gefährdet seien die Küstenstreifen im Süden und Osten. Stichwort Tsunami Tsunamis sind Riesenwellen. Sie können entstehen, wenn Erdbeben oder Vulkanausbrüche den Meeresboden erschüttern. Anders al normale Wellen, bei denen nur das Wasser an der Meeresoberfläche wogt, geraten bei einem Tsunami (japanisch: große Welle im Hafen) auch die tiefen Wasserschichten in Bewegung. Auf hoher See ist die Welle gewöhnlich nicht höher als zwei oder drei Meter und wird wegen ihrer großen Länge von Schiffen oft gar nicht bemerkt. In flachen Küstengewässern und engen Buchten kann sie dann aber zu enormen Höhen von bis zu 40 Metern auflaufen und ganze Landstriche verwüsten. Tsunamis breiten sich mit bis zu 900 Kilometern pro Stunde aus und können so binnen kurzer Zeit ganze Ozeane durchqueren. Das höchste Tsunami-Risiko besteht wegen der großen Aktivität der Erdkruste rings um den Pazifik. Frühwarndienste versuchen mit Sensorbojen, Computern und Satelliten, betroffene Gebiete rechtzeitig vor Riesenwellen zu warnen. Die Tsunami-Katastrophe am 26. Dezember 2004 in Südostasien forderte mehr als 230.000 Todesopfer. dpa
Eines der schwersten jemals gemessen Beben. Das Erdbeben hatte sich um 3.34 Uhr Ortszeit (7.34 Uhr MEZ) rund 320 Kilometer südwestlich von Santiago de Chile in einer Tiefe von knapp 35 Kilometern ereignet. Mit der Stärke von 8,8 ist es eines der schwersten jemals gemessen Beben. Die mächtigen Erdstöße überraschten die Menschen im Schlaf. Hunderttausende rannten in Panik aus ihren Häusern und kampierten aus Angst vor Nachbeben im Freien. Das Epizentrum lag nach Angaben der US-Erdbebenwarte etwa 92 Kilometer nordwestlich der Stadt Concepción. Die Erde bebte in fast 60 Kilometern Tiefe. In schneller Folge gab es mehr als 20 Nachbeben mit Stärken von bis zu 6,9.

Hunderte Menschen werden noch unter den Trümmern vermutet. Die Behörden rechnen damit, dass die Opferzahlen stündlich steigen. Das ganze Ausmaß der Zerstörung vor allem in der Region um die Großstadt Concepción etwa 500 Kilometer südlich der Hauptstadt Santiago war auch Stunden nach dem Beben unklar. Der Sitz der Regionalregierung soll zerstört worden sein. Mauern von Gefängnissen und mehrstöckige Gebäude stürzten ein. In Concepción soll ein kürzlich erst gebautes 14-stöckiges Wohnhaus eingestürzt sein. Etwa 150 Menschen sollen unter den Trümmern eingeschlossen sein. Rettungsmannschaften versuchten, zu den Opfern vorzudringen, berichteten nationale Medien. Bisher seien etwa ein Dutzend Menschen geborgen worden. So etwas habe ich noch niemals zuvor gesehen", sagte eine fassungslose Frau, die mit einer Wolldecke um den Schultern auf der Straße stand. Ein TV-Reporter berichtete: "Es gibt keine Straße in Concepción, wo kein Schutt liegt. Man hört Kinder unter den Trümmer schreien. Internet und Telefone funktionierten nicht Das chilenische Fernsehen zeigte nach der Katastrophe Bilder von eingestürzten Wohnhäusern, Krankenhäusern, brennenden Gebäuden, zerstörten Brücken, auch in Santiago. Vor allem an älteren historischen Gebäuden wie Kirchen und Lehmziegelbauten entstanden schwere Schäden. In der Hauptstadt stürzten auch neue Autobahnbrücken ein. Die wichtigste Straßenverbindung, die Fernstraße Nummer 5 von Santiago in die besonders betroffenen Gebiete war zunächst unterbrochen. Von einer mächtigen steinernen Bogenbrücke über den Fluss Rio Claro blieben nur die Pfeiler stehen. Internet und Telefone funktionierten nicht. Die Strom-, Gas- und Wasserversorgung brach zusammen. Der internationale Flughafen von Santiago wurde erheblich beschädigt und für mindestens eine Woche geschlossen. Präsidentin Michelle Bachelet rief die Menschen auf, Ruhe zu bewahren und zu Hause zu bleiben. Sie flog in das Katastrophengebiet und versprach den Opfern schnelle Hilfe.
Erinnerungen an die Tsunami-Katastrophe Ein Erdbeben der Stärke 8,8 gilt als Großbeben, bei dem normalerweise mit vielen Opfern und schweren Verwüstungen zu rechnen ist. Das heftigste je auf der Erde gemessene Beben hatte eine Stärke von 9,5 und ereignete sich 1960 ebenfalls in Chile. Damals starben 1655 Menschen. Das Beben, welches Weihnachten 2004 die Tsunami-Katastrophe in Südostasien auslöste, hatte eine Stärke von 9,1. Damals fielen den Riesenwellen mehr als 230.000 Menschen zum Opfer. Die Europäische Union erklärte sich zu rascher Hilfe für die Opfer des Erdbebens in Chile bereit. In einer Erklärung hieß es, die Kommission stelle derzeit fest, welche Art von Hilfe benötigt werde. "Die Kommission ist zu sofortiger Hilfe und Koordinierung der europäischen Hilfe bereit, sollte dies nötig sein." Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) sprach den Opfern sein Mitgefühl aus. US-Präsident Barack Obama bot dem Land Hilfe bei den Rettungsarbeiten und beim Wiederaufbau an.
Quelle: Stern.de
Anzeige Die Flutwelle habe auf der Insel Robinson Crusoe etwa 670 Kilometer westlich vom chilenischen Festland, mehrere Gebäude zerstört, berichtete ein Pilot der Fluglinie Ata im nationalen Fernsehen. In Ufernähe seien ein Lagerhaus, die Schule und das Bürgermeisteramt sowie einige Pensionen und Wohnhäuser von den Wassermassen zerstört worden. Es habe sich nicht um eine einzige große Welle gehandelt, sondern um mehrere, die jedes Mal höher und gewaltiger geworden seien. Deshalb hätten sich die meisten Menschen rechtzeitig in höher gelegene Gebiet der Insel flüchten können. Alarmsirenen heulen auf Hawaii
Das US-Tsunami-Warnzentrum löste Alarm für weite Teile der Pazifikregion aus, darunter Länder wie Japan, Australien, Neuseeland und die Philippinen. Ein Erdbeben dieser Stärke habe das "Potenzial eines zerstörerischen Tsunamis", hieß es. Auf Hawaii heulten am frühen Morgen um sechs Uhr Ortszeit die Sirenen, um die Menschen vor einer möglichen Flutwelle zu warnen. Die Behörden brachten Bewohner aus tiefgelegenen Küstengebieten in Sicherheit. Der Internationale Flughafen Hilo, der ebenfalls an der Küste liegt, wurde geschlossen. Menschen standen vor Supermärkten Schlange, um sich mit Wasser, Dosennahrung und Batterien zu versorgen. Die erst Welle könnte Hawaii am Vormittag (Ortszeit) treffen. "Es werden mehrere Welle sein, die erste dürfte nicht die höchste sein", meinte ein Meteorologe. Die Wellen dürften etwa drei Meter hoch sein. "Alle Menschen müssen die Gebiete an den Stränden verlassen." Hawaii verfügt seit längeren über detaillierte Tsunami-Notpläne, die vorsehen, aus welchen Gebieten die Menschen fliehen müssen. Besonders gefährdet seien die Küstenstreifen im Süden und Osten. Stichwort Tsunami Tsunamis sind Riesenwellen. Sie können entstehen, wenn Erdbeben oder Vulkanausbrüche den Meeresboden erschüttern. Anders al normale Wellen, bei denen nur das Wasser an der Meeresoberfläche wogt, geraten bei einem Tsunami (japanisch: große Welle im Hafen) auch die tiefen Wasserschichten in Bewegung. Auf hoher See ist die Welle gewöhnlich nicht höher als zwei oder drei Meter und wird wegen ihrer großen Länge von Schiffen oft gar nicht bemerkt. In flachen Küstengewässern und engen Buchten kann sie dann aber zu enormen Höhen von bis zu 40 Metern auflaufen und ganze Landstriche verwüsten. Tsunamis breiten sich mit bis zu 900 Kilometern pro Stunde aus und können so binnen kurzer Zeit ganze Ozeane durchqueren. Das höchste Tsunami-Risiko besteht wegen der großen Aktivität der Erdkruste rings um den Pazifik. Frühwarndienste versuchen mit Sensorbojen, Computern und Satelliten, betroffene Gebiete rechtzeitig vor Riesenwellen zu warnen. Die Tsunami-Katastrophe am 26. Dezember 2004 in Südostasien forderte mehr als 230.000 Todesopfer. dpa
Eines der schwersten jemals gemessen Beben. Das Erdbeben hatte sich um 3.34 Uhr Ortszeit (7.34 Uhr MEZ) rund 320 Kilometer südwestlich von Santiago de Chile in einer Tiefe von knapp 35 Kilometern ereignet. Mit der Stärke von 8,8 ist es eines der schwersten jemals gemessen Beben. Die mächtigen Erdstöße überraschten die Menschen im Schlaf. Hunderttausende rannten in Panik aus ihren Häusern und kampierten aus Angst vor Nachbeben im Freien. Das Epizentrum lag nach Angaben der US-Erdbebenwarte etwa 92 Kilometer nordwestlich der Stadt Concepción. Die Erde bebte in fast 60 Kilometern Tiefe. In schneller Folge gab es mehr als 20 Nachbeben mit Stärken von bis zu 6,9.
Hunderte Menschen werden noch unter den Trümmern vermutet. Die Behörden rechnen damit, dass die Opferzahlen stündlich steigen. Das ganze Ausmaß der Zerstörung vor allem in der Region um die Großstadt Concepción etwa 500 Kilometer südlich der Hauptstadt Santiago war auch Stunden nach dem Beben unklar. Der Sitz der Regionalregierung soll zerstört worden sein. Mauern von Gefängnissen und mehrstöckige Gebäude stürzten ein. In Concepción soll ein kürzlich erst gebautes 14-stöckiges Wohnhaus eingestürzt sein. Etwa 150 Menschen sollen unter den Trümmern eingeschlossen sein. Rettungsmannschaften versuchten, zu den Opfern vorzudringen, berichteten nationale Medien. Bisher seien etwa ein Dutzend Menschen geborgen worden. So etwas habe ich noch niemals zuvor gesehen", sagte eine fassungslose Frau, die mit einer Wolldecke um den Schultern auf der Straße stand. Ein TV-Reporter berichtete: "Es gibt keine Straße in Concepción, wo kein Schutt liegt. Man hört Kinder unter den Trümmer schreien. Internet und Telefone funktionierten nicht Das chilenische Fernsehen zeigte nach der Katastrophe Bilder von eingestürzten Wohnhäusern, Krankenhäusern, brennenden Gebäuden, zerstörten Brücken, auch in Santiago. Vor allem an älteren historischen Gebäuden wie Kirchen und Lehmziegelbauten entstanden schwere Schäden. In der Hauptstadt stürzten auch neue Autobahnbrücken ein. Die wichtigste Straßenverbindung, die Fernstraße Nummer 5 von Santiago in die besonders betroffenen Gebiete war zunächst unterbrochen. Von einer mächtigen steinernen Bogenbrücke über den Fluss Rio Claro blieben nur die Pfeiler stehen. Internet und Telefone funktionierten nicht. Die Strom-, Gas- und Wasserversorgung brach zusammen. Der internationale Flughafen von Santiago wurde erheblich beschädigt und für mindestens eine Woche geschlossen. Präsidentin Michelle Bachelet rief die Menschen auf, Ruhe zu bewahren und zu Hause zu bleiben. Sie flog in das Katastrophengebiet und versprach den Opfern schnelle Hilfe.
Erinnerungen an die Tsunami-Katastrophe Ein Erdbeben der Stärke 8,8 gilt als Großbeben, bei dem normalerweise mit vielen Opfern und schweren Verwüstungen zu rechnen ist. Das heftigste je auf der Erde gemessene Beben hatte eine Stärke von 9,5 und ereignete sich 1960 ebenfalls in Chile. Damals starben 1655 Menschen. Das Beben, welches Weihnachten 2004 die Tsunami-Katastrophe in Südostasien auslöste, hatte eine Stärke von 9,1. Damals fielen den Riesenwellen mehr als 230.000 Menschen zum Opfer. Die Europäische Union erklärte sich zu rascher Hilfe für die Opfer des Erdbebens in Chile bereit. In einer Erklärung hieß es, die Kommission stelle derzeit fest, welche Art von Hilfe benötigt werde. "Die Kommission ist zu sofortiger Hilfe und Koordinierung der europäischen Hilfe bereit, sollte dies nötig sein." Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) sprach den Opfern sein Mitgefühl aus. US-Präsident Barack Obama bot dem Land Hilfe bei den Rettungsarbeiten und beim Wiederaufbau an.
Quelle: Stern.de
Tsunami nicht ausgeschlossen
Zahl der Toten nach Beben in Chile steigt auf 47
Das schwere Erdbeben in Chile hat doch mehr Opfer gefordert als gedacht: Inzwischen ist die Zahl der Toten der Staatspräsidentin zufolge auf 47 gestiegen. Noch ist das gesamte Ausmaß der Katastrophe nicht abzusehen. Das Beben der Stärke 8,8 traf den südlichen Teil des Landes und löste Tsunami-Alarm aus.
Panik in Chile: Bei einem schweren Erdbeben der Stärke 8,8 sind mehr als 40 Menschen ums Leben gekommen. Ein mächtiges Erdbeben der Stärke 8,8 hat Chile erschüttert und mindestens 47 Menschen getötet. Das erklärte Staatspräsidentin Michelle Bachelet im Fernsehen. Viele Gebäude wurden beschädigt. Die gewaltigen Erdstöße im Meer verursachten einen Tsunami mit bis zu 1,30 Meter hohen Wellen. Für die Pazifikküste von Chile und Peru wurde eine Tsunami- Warnung herausgegeben.
Millionen Menschen wurden aus dem Schlaf gerissen und stürzten in Panik auf die Straßen, als die Erde um 3.34 Uhr Ortszeit bebte. In schneller Folge gab es mehrere Nachbeben mit Stärken von bis zu 6,2. Das Epizentrum lag nach Angaben der US-Erdbebenwarte im Pazifik 92 Kilometer vor der südchilenischen Küstenstadt Concepción, mit 1,8 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt des Landes. Staatspräsidentin Bachelet rief die Menschen auf, Ruhe zu bewahren und zu Hause zu bleiben.
Ein Erdbeben der Stärke 8,8 gilt als Großbeben, bei dem normalerweise mit vielen Opfern und schweren Verwüstungen zu rechnen ist. Das stärkste je auf der Erde gemessene Beben hatte eine Magnitude von 9,5 und ereignete sich 1960 in Chile. Damals starben mehr als 1600 Menschen.
Aus der Region von Concepción etwa 700 Kilometer südlich von Santiago de Chile wurden Schäden an Gebäuden und der Infrastruktur gemeldet. In der Region leben auch viele Nachfahren deutscher Einwanderer. Auch in anderen Landesteilen gab es Zerstörungen, deren genaues Ausmaß aber zunächst nicht bekannt war.
Im Fernsehen waren Bilder von Trümmern auf den Straßen von Concepción zu sehen. Auch aus Tumaco, der Hauptstadt der Region Araucanía, gab es Berichte über zusammengestürzte Häuser. In der Hauptstadt Santiago fiel teilweise der Strom aus und Erdgasleitungen brachen.
Der Blogger Leo Perieto berichtete im amerikanischen Nachrichtensender CNN, das Erdbeben habe nach seinem Eindruck etwa drei bis fünf Minuten gedauert. In seinem Appartement seien Dinge aus den Regalen geflogen und alles sei durcheinandergewirbelt worden. Inzwischen gebe es aber wieder Strom. Perieto sagte, er habe schon früher ein Erdbeben erlebt, doch dies sei deutlich stärker gewesen.
Auch die südjapanische Inselprovinz Okinawa war am frühen Samstag von einem Erdbeben der Stärke 6,9 heimgesucht worden. Das Beben verlief jedoch glimpflich. Es wurden nur zwei Menschen leicht verletzt.
Quelle:Welt.de
Das schwere Erdbeben in Chile hat doch mehr Opfer gefordert als gedacht: Inzwischen ist die Zahl der Toten der Staatspräsidentin zufolge auf 47 gestiegen. Noch ist das gesamte Ausmaß der Katastrophe nicht abzusehen. Das Beben der Stärke 8,8 traf den südlichen Teil des Landes und löste Tsunami-Alarm aus.
Panik in Chile: Bei einem schweren Erdbeben der Stärke 8,8 sind mehr als 40 Menschen ums Leben gekommen. Ein mächtiges Erdbeben der Stärke 8,8 hat Chile erschüttert und mindestens 47 Menschen getötet. Das erklärte Staatspräsidentin Michelle Bachelet im Fernsehen. Viele Gebäude wurden beschädigt. Die gewaltigen Erdstöße im Meer verursachten einen Tsunami mit bis zu 1,30 Meter hohen Wellen. Für die Pazifikküste von Chile und Peru wurde eine Tsunami- Warnung herausgegeben.
Millionen Menschen wurden aus dem Schlaf gerissen und stürzten in Panik auf die Straßen, als die Erde um 3.34 Uhr Ortszeit bebte. In schneller Folge gab es mehrere Nachbeben mit Stärken von bis zu 6,2. Das Epizentrum lag nach Angaben der US-Erdbebenwarte im Pazifik 92 Kilometer vor der südchilenischen Küstenstadt Concepción, mit 1,8 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt des Landes. Staatspräsidentin Bachelet rief die Menschen auf, Ruhe zu bewahren und zu Hause zu bleiben.
Ein Erdbeben der Stärke 8,8 gilt als Großbeben, bei dem normalerweise mit vielen Opfern und schweren Verwüstungen zu rechnen ist. Das stärkste je auf der Erde gemessene Beben hatte eine Magnitude von 9,5 und ereignete sich 1960 in Chile. Damals starben mehr als 1600 Menschen.
Aus der Region von Concepción etwa 700 Kilometer südlich von Santiago de Chile wurden Schäden an Gebäuden und der Infrastruktur gemeldet. In der Region leben auch viele Nachfahren deutscher Einwanderer. Auch in anderen Landesteilen gab es Zerstörungen, deren genaues Ausmaß aber zunächst nicht bekannt war.
Im Fernsehen waren Bilder von Trümmern auf den Straßen von Concepción zu sehen. Auch aus Tumaco, der Hauptstadt der Region Araucanía, gab es Berichte über zusammengestürzte Häuser. In der Hauptstadt Santiago fiel teilweise der Strom aus und Erdgasleitungen brachen.
Der Blogger Leo Perieto berichtete im amerikanischen Nachrichtensender CNN, das Erdbeben habe nach seinem Eindruck etwa drei bis fünf Minuten gedauert. In seinem Appartement seien Dinge aus den Regalen geflogen und alles sei durcheinandergewirbelt worden. Inzwischen gebe es aber wieder Strom. Perieto sagte, er habe schon früher ein Erdbeben erlebt, doch dies sei deutlich stärker gewesen.
Auch die südjapanische Inselprovinz Okinawa war am frühen Samstag von einem Erdbeben der Stärke 6,9 heimgesucht worden. Das Beben verlief jedoch glimpflich. Es wurden nur zwei Menschen leicht verletzt.
Quelle:Welt.de
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