Freitag, 9. Juli 2010
Westerwelle – "Es ist nicht alles gut in Afghanistan"
Der 9. Juli war einmal mehr ein Tag, an dem eine ambitionierte Idee der Politik mit der Realität konfrontiert wurde. Während Außenminister Guido Westerwelle (FDP) im Bundestag im Rahmen einer Regierungserklärung zu Afghanistan den Plan verkündete, im nächsten Jahr die ersten Provinzen in die Verantwortung der afghanischen Sicherheitskräfte zu übergeben, vermeldeten die Nachrichtenagenturen einen blutigen Anschlag: Ein Selbstmordattentäter hatte sich in der Stammesregion Mohmand im pakistanisch-afghanischen Grenzgebiet in die Luft gebombt und dabei mindestens 56 Menschen mit in den Tod gerissen.
Nun liegt Mohmand zwar auf pakistanischem Staatsgebiet. Doch die Gebirgsregion gilt als Hochburg der aufständischen Taliban und Rückzugsraum für Angehörige der Terrororganisation al-Qaida. In der Gebirgsregion gehen pakistanische Sicherheitskräfte seit Monaten verstärkt gegen die Extremisten vor, die im Gegenzug immer wieder Vergeltungsanschläge verüben.
Das neuerliche Attentat in der Grenzregion verdeutlicht ziemlich treffend die Sicherheitslage in ganz Afghanistan. Trotz der Aufstockung der internationalen Schutztruppe Isaf auf mittlerweile 150.000 Soldaten und neuer Militäroffensiven gegen die Aufständischen steigt auch die Zahl der Taliban-Angriffe kontinuierlich. Der Juni war mit über 100 gefallenen Soldaten der tödlichste Monat für die Isaf seit dem Sturz der Taliban im Jahr 2001.
Bundeswehr will 2011 Provinzen übergeben
Westerwelle räumte im Bundestag ein, die Sicherheitslage sei weiter angespannt. „Es ist nicht alles gut in Afghanistan“, sagte der Minister in Anspielung auf ein Zitat der ehemaligen Ratsvorsitzenden der evangelischen Kirche, Margot Käßmann. Er warnte aber vor zu strengen Maßstäben. Am Hindukusch ließen sich keine europäischen Verhältnisse schaffen. „Unser Ziel muss ein Zustand in Afghanistan sein, der gut genug ist“, sagte Westerwelle. Gut genug bedeute, dass die Afghanen selbst imstande seien, für die Sicherheit zu sorgen.
In drei bis vier Provinzen soll dieser Zustand im Jahr 2011 erreicht sein, sie sollen dann an die afghanischen Sicherheitskräfte übergeben werden. Darunter werde auch mindestens eine der neun Provinzen im Norden Afghanistans sein, kündigte Westerwelle an. Dort liegt das Einsatzgebiet der Bundeswehr.
Die Planungen dazu sollen auf der nächsten Afghanistan-Konferenz am 20. Juli beginnen, die trotz der schlechten Sicherheitslage erstmals in Kabul stattfindet und an der Westerwelle teilnehmen wird. Beim Nato-Gipfel im November in Lissabon soll nach den Worten des Außenministers schließlich die Grundsatzentscheidung über den Beginn des Rückzugs der internationalen Truppen fallen.
Die Wehrpflicht
Die allgemeine Wehrpflicht wurde in der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 1956 eingeführt. Die ersten Bundeswehr-Rekruten waren 1957 in die Kasernen eingerückt. Seither wurden mehr als acht Millionen junge Menschen einberufen. Die Dauer des Wehrdienstes schwankte in den vergangenen mehr als 50 Jahren stark.
Anfangs wurden Wehrpflichtige für zwölf Monate eingezogen. Nach dem Bau der Berliner Mauer 1961 betrug die Wehrpflicht von 1962 bis 1972 sogar 18 Monate. Auch in der DDR gab es – ab 1962 – einen verpflichtenden Wehrdienst dieser Länge. In der Bundesrepublik wurde der Dienst an der Waffe dann 1973 auf 15 Monate und 1990 auf zwölf Monate verkürzt.
Nach der Wiedervereinigung sank die Dauer des Wehrdienstes weiter auf zunächst zehn und seit Januar 2002 auf neun Monate.
Bereits in ihrem Koalitionsvertrag vereinbarten Union und FDP, die Dauer ab Januar 2011 weiter auf sechs Monate zu verringern. Dies will die Regierung bereits ab 1. Juli umsetzen – was die Bundeswehr unter erheblichen Anpassungsdruck setzt. Die Verkürzung auf sechs Monate betrifft auch den Zivildienst. Dieser hat seine Grundlage in Artikel 12a des Grundgesetzes: „Wer aus Gewissensgründen den Kriegsdienst mit der Waffe verweigert, kann zu einem Ersatzdienst verpflichtet werden."
Die ersten 340 anerkannten Kriegsdienstverweigerer traten im April 1961 ihren Dienst an.
Die Dauer des Zivildienstes lag anfangs bei 15 Monaten, erhöhte sich aber von 1984 bis 1990 sogar auf 20 Monate. Gesetzlich war damals vorgeschrieben, dass der Zivildienst ein Drittel länger sein muss als der Grundwehrdienst.
Seit der Wiedervereinigung wurde auch die Zivildienst-Zeit immer weiter verringert, 2004 auf die derzeit noch geltenden neun Monate. Mittlerweile entscheiden sich in Deutschland mehr Menschen für den Zivil- als für den Wehrdienst. So wurden im Jahr 2009 rund 68.000 junge Menschen zum Wehrdienst einberufen, aber mehr als 90.000 entschieden sich für den Zivildienst.
Die Zahl der Wehrpflichtigen ist seit der Wiedervereinigung drastisch gesunken. So waren in den Jahren 1991 und 1992 noch jeweils mehr als 200.000 Wehrpflichtige einberufen worden. Die sinkende Zahl der Einberufungen löst immer wieder Debatten darüber aus, ob die Wehrpflicht noch gerecht ist. Verteididigungsminister Guttenberg hatte seinen Vorstoß für ein Aussetzen der Wehrpflicht in erster Linie mit Sparzwängen begründet. Wenn auch im Verteidigungsetat gekürzt werden müsse, sei für die relativ teure Einberufung und Ausbildung zehntausender Wehrpflichtiger kein Geld mehr da.
Zudem argumentieren Verteidigungsexperten, die Schulung der Rekruten binde auch zahlreiche Zeit- und Berufssoldaten, die dann bei Einsätzen im Ausland fehlen.
Zugleich stehen aber auch die Wehrpflichtigen für solche Einsätze kaum zur Verfügung. Merkel gab nach anfänglichem Widerstand dem Minister grünes Licht, ohne Tabus auch über Änderungen der Wehrverfassung nachzudenken.
Bei dem Treffen in Kabul müsse die afghanische Regierung Rechenschaft ablegen, welche Fortschritte sie bei der Erfüllung der bei der Vorgängerkonferenz im Januar in London vereinbarten Ziele erreicht habe, sagte der Minister. Außerdem erwarte er konkrete Pläne, wie die Regierungsführung und der Kampf gegen Korruption verbessert werden sollen.
Heftige Kritik erntete Westerwelle von der Opposition. In dem halben Jahr seit der Londoner Konferenz habe sich die Lage in Afghanistan nicht nachhaltig verbessert, sagte der SPD-Außenexperte Gernot Erler. Er verwies darauf, dass Kanada, die Niederlande und Polen ihren Abzug bereits beschlossen haben.
Der Grünen-Politiker Frithjof Schmidt forderte Westerwelle auf, unangenehme Wahrheiten nicht zu verschweigen. „Wir reden hier über eine politische Lösung, deren Kern eine Machtteilung mit den wichtigsten bisherigen Gegnern sein wird“, sagte er. Der afghanische Präsident Hamid Karsai suche den Dialog mit nichtdemokratischen Kräften. „Wir wissen: Da werden auch Kompromisse vorbereitet, die in menschenrechtlicher Hinsicht hochproblematisch sind“. Vieles werde bei einer politischen Lösung vermutlich unvermeidbar sein, es müsse aber offen ausgesprochen werden.
Quelle: Welt.de
Mittwoch, 23. Juni 2010
1:0 gegen Ghana
Deutschland besteht die erste große Prüfung bei dieser Weltmeisterschaft. Nach dem Sieg im „Gruppen-Endspiel“ treffen die Deutschen im Achtelfinale auf England. Ghana ist trotz der Niederlage als einziges afrikanisches Team weiter.
Eine personelle Überraschung hatte sich Löw bis kurz vor dem Anpfiff aufgehoben: Jerome Boateng bekam eine Chance von Anfang an, und so kam es tatsächlich, zumindest indirekt, zum Duell mit seinem Bruder Kevin-Prince. Allerdings begegneten sich der „gute“ und der „böse“ Boateng im Spiel nicht so häufig, da der Deutsche auf der linken Verteidigerposition anstelle des gegen Serbien ein wenig indisponierten Badstuber spielte, während der Neu-Ghanaer im zentralen Mittelfeld seine Kreise zog. Dass auch Cacau erstmals in der Startformation stand, war nach der Roten Karte für Klose im Spiel gegen Serbien (0:1) erwartet worden.
Begegnung mit Beinahe-Charakter
Bei Ghana war der im Spiel gegen Australien (1:1) schmerzlich vermisste Innenverteidiger John Mensah wieder fit, so dass Trainer Rajevic seine nahezu beste Besetzung für dieses Endspiel der Vorrundengruppe D beisammen hatte. „Ich habe deutlich mehr Freude als Angst in mir“, hatte der Bundestrainer vor der Entscheidungspartie gesagt und damit einiges von seiner gelassenen Zuversicht auf seine größtenteils junge Mannschaft übertragen wollen. Was bei einem Scheitern aus ihm werde, hatte Löw dabei offen gelassen - doch dasselbe galt ja auch seit längerem für den Fall eines aus deutscher Sicht erfolgreichen Turnierverlaufs. Und offen blieb eine Halbzeit lang auch die Frage nach der besseren Mannschaft. Die Deutschen waren zwar häufiger in Ballbesitz, brachten aber nicht das nötige Tempo und die erforderliche Präzision ins Spiel.Beide im Ziel
Bezeichnenderweise standen bis dahin mit Friedrich in seinem 75. Länderspiel und Lahm die beiden besten Deutschen in den hinteren Reihen. Nach vorn aber passierte zu wenig, da im offensiven Mittelfeld sowohl Podolski, dem sehr viel misslang, als auch Schweinsteiger und Özil ihr Können nur selten mit Produktivität verbanden. Viele Bälle versprangen auf dem betonharten Boden, der der härteste Untergrund aller zehn WM-Stadien ist. Löws Mannschaft hätte hierfür ein Gespür bekommen können, hätte sie ihr Abschlusstraining hier und nicht im näher am Teamquartier gelegenen Pretoria abgehalten.Auf einen Tempo- und Rhythmuswechsel im deutschen Spiel musste man auch nach der pause erst einmal warten. Die „Black Stars“ verstanden es weiterhin, erst gar keine Spiellaune in Löws Elf aufkommen zu lassen. Eine gelungene Einzelaktion war in dieser ersten Viertelstunde nach der Pause fast schon herbeigesehnt worden. Und sie kam dann auch, als der bis dahin weit unter seinen Möglichkeiten gebliebene Bremer Özil aus siebzehn Metern einfach mal abzog und mit seinem ebenso harten wie platzierten Schuss ins linke Toreck zum 1:0 traf (60.). Dieser Schuss ins Glück nach Müllers Pass öffnete die Tür in Richtung Achtelfinale mehr als einen Spalt breit und er schien auch dazu angetan, das Vertrauen in die eigenen Aktionen endlich zu schärfen.
Doch von Spielkontrolle konnte vorerst keine Rede sein. Ein Glück für die deutsche Mannschaft, dass der Zweite der Afrika-Meisterschaft nicht eben als eine Mannschaft gilt, die ihre Gelegenheiten professionell zu nutzen pflegt. Nachdem neuer gegen Asamoah prächtig pariert hatte (51.), machte Ayew aus der Hackenvorlage des quirligen Gyan ebenso wenig und schoss den Ball weit übers Ziel hinaus (66.). Da die Ghanaer wenig später auch mitbekommen hatten, dass im zweiten Spiel der Gruppe D Australien gegen Serbien führte und gewann, ließen sie es nun auch langsamer angehen. Und so trudelte eine Partie aus, die auch im Rückblick sicher nicht zu den denkwürdigen Begegnungen dieser WM gehören wird. Immerhin: Beide hatten ihr Ziel erreicht, und nur das zählte an diesem Mittwoch im Soccer City Stadium.
Ghana - Deutschland 0:1 (0:0)
Ghana: Kingson - Sarpei, John Mensah, Jonathan Mensah, Pantsil - Annan - Andre Ayew (ab 90.+2 Adiyiah), Asamoah, Kevin-Prince Boateng, Tagoe (ab 64. Muntari) - Gyan (ab 82. Amoah). - Trainer: Rajevac
Deutschland: Neuer - Lahm, Mertesacker, Friedrich, Jerome Boateng (73. Jansen) - Khedira, Schweinsteiger (81. Kroos) - Müller (68. Trochowski), Özil, Podolski - Cacau. - Trainer: Löw Schiedsrichter: Carlos Simon (Brasilien)
Tor: 0:1 Özil (60.)
Zuschauer in Johannesburg/Soccer City: 82.391
Gelbe Karten: Andre Ayew - Müller
Quelle: Faz.net, Supportstore.de
Mittwoch, 12. Mai 2010
Serverpanne sorgt für Störungen im deutschen Internet
Die Großserver der Denic registrieren und verwalten - vereinfacht gesagt - die Adressen aller Internetseiten mit einer .de-Endung. Fallen sie aus, können Webbrowser auf Computern diese nicht finden - und Suchanfragen laufen ins Leere. Dies war am Mittwoch über einen längeren Zeitraum der Fall.
Laut Denic wurde beim Aufrufen von Internetseiten mit der .de-Endung am Mittwoch über mehrere Stunden fälschlicherweise mit "Domain existiert nicht" geantwortet, obwohl die Internetadressen existieren. "Damit waren diese Domains nicht erreichbar", teilte die Denic mit.
Die Registrierstelle setzte nach Bekanntwerden der Störung nach eigenen Angaben "unmittelbar ein Notfallteam" ein, das den Fehler "lokalisiert" und dann nach und nach behoben habe. Laut Denic sollte ab 15.45 Uhr wieder ein "korrekter Service gewährleistet" gewesen sein. Allerdings räumte die Registrierstelle ein, dass es auch nach diesem Zeitpunkt möglicherweise weiter Probleme gegeben habe.
"Wir bedauern diesen Vorfall. Der Fehler ist identifiziert und das Problem behoben", teilte die Denic mit, machte aber keinen genauen Angaben zur Ursache und Umfang des Problems. Weitere Details sollten "nach einer eingehenden Analyse" mitgeteilt werden. Ein Denic-Mitarbeiter sagte "Spiegel Online", der Fehler sei nicht durch einen gezielten Angriff von Hackern ausgelöst worden.
Eine Sprecherin des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bestätigte die Panne. Zu Ausmaß und Ursache der Störungen könne die Behörde jedoch ebenfalls keine Angaben machen. Wie der Domainanbieter Domainfactory aus Ismaning bei München mitteilte, fielen am Nachmittag zeitweise sämtliche sechs sogenannten Nameserver der Domain-Registrierstelle Denic in Frankfurt am Main aus. Die Denic habe das Problem nach knapp einer Stunde wieder beheben können.
Quelle: Google.de / Supportstore.de
Dienstag, 28. Juli 2009
Suchmaschinenoptimierung für StartUps - Teil 1
Mit dem Satz “Ich investiere nur noch in Web-Gründungen, die mindestens einen SEO im Team haben”, brachte ein bekannter Berliner Business Angel jüngst eine in Investorenkreisen immer häufiger geführte Diskussion auf den Punkt. Nur sehr wenige Web-Unternehmen funktionieren noch gänzlich ohne Traffic von Google und Co. Stattdessen ist für die meisten Suchmaschinenoptimierung neben SEM die primäre Traffic-Quelle und im Gegensatz zu den gekauften Textanzeigen bietet SEO – richtig gemacht – häufig noch immer die Möglichkeit, für minimalen Ressourceneinsatz einen gigantischen Output zu erhalten.
Es ist also kein Wunder, dass SEO-Kompetenz ein zunehmend gefragter Bestandteil vieler Gründerteams geworden ist. Die wichtigsten Aspekte einer Suchmaschinenoptimierung möchte ich im Rahmen einiger Gastpostings hier auf Gruenderszene.de erläutern. Gedacht sind diese Beiträge also in erster Linie für angehende SEOs und all diejenigen, die sich – freiwillig oder nicht – nun stärker mit dem Thema SEO beschäftigen müssen.
Die Beiträge sind natürlich zugeschnitten auf den Blickwinkel eines typischen Gründers, der in der Regel auf kein großes SEO-Budget zurückgreifen, sich keine teuren Tools leisten und keine externen SEO-Agentur-Profis beschäftigen kann. Ich bemühe mich, das Fachchinesisch so gut es geht außen vor zu lassen. Trotzdem wird es an einigen Stellen vermutlich den ein oder anderen Fachbegriff regnen, über den ihr in den Kommentaren auch gerne Fragen stellen könnt, wenn sich welche ergeben.
On- und Off-page-Optimierung
Grundsätzlich lässt sich die Arbeit im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung in zwei große Baustellen unterteilen: Die “On-Page-Optimierung” und die “Off-Page-Optimierung”. Erstgenannte umfasst alle Maßnahmen, die unmittelbar an der eigenen Homepage durchgeführt werden, also beispielsweise Änderungen im Quelltext. Letztgenannte meint dementsprechend die Maßnahmen außerhalb der virtuellen eigenen vier Wände. In der Praxis lässt sich Off-Page-Optimierung meist mit der Beschaffung einer guten externen Verlinkungsstruktur (so genanntes Linkbuilding) gleichsetzen.
Ein guter SEO sollte stets beide Teilbereiche im Auge behalten. Denn auch wenn häufig – zu Recht – geschrieben wird, dass das Linkbuilding derzeit den größten Hebel für ein gutes Ranking in Google darstellt, so müssen bei der Struktur der eigenen Homepage zumindest die gröbsten Fehler vermieden werden, um eine reelle Chance auf ein gutes Ranking nicht wieder zunichte zu machen. Nachfolgend daher ein paar Grundregeln für On-Page-Optimierung und Linkbuilding in Form von Checklisten.
Checkliste für die On-Page-Optimierung
- Sind ausreichend viele Inhalte (Content) vorhanden? Vor allem Textinhalte? Inhalte sollten auch für Suchmaschinen lesbar angeboten werden, was gleichermaßen für Text- und Nicht-Text-Inhalte (Videos, Bilder usw.) gilt.
- Es ist wichtig, einzigartigen Inhalt, so genannten “Unique Content” zu präsentieren. Daher Vorsicht mit Content-Syndication: Nicht- einzigartiger Inhalt (egal ob interne oder externe Dubletten) sollte möglichst vermieden werden. Dies gilt nicht nur für ganze Seiten, sondern auch für kurze Textabschnitte von einigen Sätzen Länge.
- (Unter-)Seiten mit klassischen HTML-Überschriften sollten von H1 bis H6 strukturiert werden. Die wichtigsten Begrifflichkeiten (Keywords) jeder Unterseite sollten in Überschriften und/oder Seitentitel vorkommen. Bilder mit so genannten “Alt-Attributen” versehen.
- Passende Meta-Informationen für jede einzelne Unterseite im Quelltext hinterlegen. Hierbei ist eine gute Seitenbeschreibung wichtiger als das Hinterlegen von Keywords.
- Frühzeitig “Themenwelten” als Landingpages schaffen und überlegen, welche Seite mit welchen Keywords später auffindbar sein soll.
- URL-Strukturen von Anfang an durchdacht aufsetzen und dann nie mehr ändern. Dynamische URLs sind meist problematisch. Achtung: Ruby on Rails erzeugt automatisch suchmaschinenfreundliche URLs - aber eben noch keine suchmaschinenoptimierten.
- Interne Linkstruktur so aufsetzen, dass jede (wichtige) Unterseite mit möglichst wenigen Klicks erreichbar ist, damit die Suchmaschinen schnell ans Ziel kommen. Seiten-Umblätter- sowie Listen-Sortier-Funktionen produzieren gern mal versehentlich doppelte (oder hundertfache) Inhalte und machen den einzigartigen Inhalt dadurch weit weniger einzigartig.
Checkliste Linkbuilding
- Sieht die Struktur meiner Links natürlich aus? Sinnvoll ist das Sammeln vieler Links mit niedrigem Page Rank, weniger mit hohem Page Rank (Pyramiden-Prinzip). Für üblich kommen Links von Start- und Unterseiten anderer Domains und zeigen auf Startseite und Unterseiten der eigenen Domain, die Linkgeber-Seiten sind überwiegend aus demselben Sprachraum wie die eigene Domain
- Versucht kostenlose (oder günstige) Quellen für Links, die nicht per Weiterleitungen oder “nofollow” entwertet wurden, ausfindig zu machen. Beispiele: Die “Klassiker” wie Einträge in Webkataloge, Artikelverzeichnisse, Kommentare in Blogs, Beiträge in Foren, Über-mich-Seiten in Communities oder noch besser: Stellenangebote in Jobbörsen, Gastbeiträge in passenden Blogs, Pressemitteilungen mit URLs versehen, günstige Events sponsorn, mit einem eigenem Blog arbeiten und dort Trackbacks und Linkbaits verwenden, anderen Inhalte als Testimonial zur Verfügung stellen usw. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Einmal entdeckte Quellen sollte man vor allem nicht an die große Glocke hängen, da sie sonst rasch inflationär verwendet und von Suchmaschinen als Linkgeber entwertet werden.
- Ihr solltet Linkbuilding als Dauerprojekt verstehen. Denkt daran, dass Links auch immer wieder einmal von alleine “verschwinden” und der Wettbewerb ggf. auch gerade dabei ist, sich aktiv um Verlinkung zu bemühen. Der alte Satz “Stillstand ist Rückschritt” ist hier wörtlich zu nehmen.
- Links sollten über einen gewissen Zeitraum “entstehen” und nicht alle auf einmal. Die eingangs erwähnte Linkstruktur also auch im Hinblick auf die Zeitlinie beachten.
- Übertreibt es bitte vor allem nicht mit Blogkommentaren usw. Im Zweifelsfall lieber ein bisschen zu wenig als ein bisschen zu viel schreiben. Nicht bei jedem Beitrag in bekannten Blogs mit “Herzlichen Glückwunsch…” kommentieren. Viele Links von derselben Domain haben ohnehin einen sehr stark abnehmenden Grenznutzen. Es ist in diesem Fall sicher nicht lohnend, den anderen Lesern wegen einiger zusätzlicher Links von derselben Domain als Blog-Spammer immer wieder negativ aufzufallen.
- Linktexte, mit denen die eigene Homepage verlinkt wird, sollten variieren und nicht immer nur kommerziell interessante Keywords enthalten.
- Links lassen sich mit etwas Verhandlungsgeschick auch außerhalb der bekannten Linkbörsen günstig kaufen bzw. mieten.
- Wer schneller voran kommen möchte und deshalb Links kauft oder mietet, sollte sich aber darüber im Klaren sein, dass Linkkauf mit dem primären Zweck der Suchmaschinenoptimierung von den Suchmaschinenbetreibern nicht gern gesehen wird und die Risiken mit dem möglichen Nutzen gründlich abwägen. Bei Links, die nur mit Hilfe von Geld zustande gekommen sind, ist eine möglichst gute Tarnung wichtig. Links, die ganz offensichtlich gekauft aussehen, laufen schneller Gefahr, von Suchmaschinen entwertet zu werden.
- Links von thematisch passenden Seiten fallen weniger auf und viele Suchmaschinenoptimierer vermuten, dass diese zukünftig auch stärker gewichtet werden. Im Zweifelsfall also lieber heute schon primär von solchen Seiten verlinken lassen, auf denen die eigenen Keywords auch ohnehin schon auftauchen.
Profipacket gleich hier
Donnerstag, 23. Juli 2009
Google Desktop 4
News and Now How
Montag, 25. Mai 2009
Finde neue Freunde bei Twitter
Nutze auch Du diese völlig neue und Interessante Möglichkeit für Deinen Twitter-Account, Du findest meine neue Twitter-Powerseite unter:
My Twitter
Freitag, 8. Mai 2009
10 Jahre Online-Werbung
Onlinewerbung der Zukunft
Donnerstag, 7. Mai 2009
Online-Werbung gewinnt an Bedeutung
Onlinewerbung
Dienstag, 5. Mai 2009
Newsletter Werbung
Erlaubt ist alles was nicht gegen Deutsches Rechts verstößt!
Ihr Newsletter wirdv om Empfänger gelesen und Bestätigt
Aufenthaltszeit : ( 25 - 50 sek )E-Mail-Adressen verlassen
niemals die Hände der Listeigner, es findet zu keiner Zeit
ein Handel oder eine Anmietung einer E-Mail -Adresse statt
Newsletter Werbung Bestellen
Montag, 27. April 2009
Blog ` it endecke die neusten Trends
einfach hier Klicken
Donnerstag, 25. September 2008
De Werbetauscher der Zukunft!!
8 Werbeplattformen stehen ihnen zur Verfügung sie haben alle Webemöglichkeiten in einem
Echte Besucher, eigene Newsletter, Bannerwerbung, Textlinkwerbung, Paidmail Werbung
Nur noch ein System für ihre Werbung unsere User sind sehr klickfreudig
und das wichtigste es sind keine fakes wie in den meisten Systemen!!