Berlin — Offenbar hat der Ausfall mehrerer Großserver bei einem der zentralen Internetdienstleister in Deutschland am Mittwoch bundesweit zu Störungen geführt. Das Problem sei gegen 13.30 Uhr entdeckt worden, teilte die Domain-Registrierstelle Denic in Frankfurt am Main mit. Der Fehler sei zwar inzwischen behoben, es könne jedoch noch immer zu Störungen kommen.
Die Großserver der Denic registrieren und verwalten - vereinfacht gesagt - die Adressen aller Internetseiten mit einer .de-Endung. Fallen sie aus, können Webbrowser auf Computern diese nicht finden - und Suchanfragen laufen ins Leere. Dies war am Mittwoch über einen längeren Zeitraum der Fall.
Laut Denic wurde beim Aufrufen von Internetseiten mit der .de-Endung am Mittwoch über mehrere Stunden fälschlicherweise mit "Domain existiert nicht" geantwortet, obwohl die Internetadressen existieren. "Damit waren diese Domains nicht erreichbar", teilte die Denic mit.
Die Registrierstelle setzte nach Bekanntwerden der Störung nach eigenen Angaben "unmittelbar ein Notfallteam" ein, das den Fehler "lokalisiert" und dann nach und nach behoben habe. Laut Denic sollte ab 15.45 Uhr wieder ein "korrekter Service gewährleistet" gewesen sein. Allerdings räumte die Registrierstelle ein, dass es auch nach diesem Zeitpunkt möglicherweise weiter Probleme gegeben habe.
"Wir bedauern diesen Vorfall. Der Fehler ist identifiziert und das Problem behoben", teilte die Denic mit, machte aber keinen genauen Angaben zur Ursache und Umfang des Problems. Weitere Details sollten "nach einer eingehenden Analyse" mitgeteilt werden. Ein Denic-Mitarbeiter sagte "Spiegel Online", der Fehler sei nicht durch einen gezielten Angriff von Hackern ausgelöst worden.
Eine Sprecherin des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bestätigte die Panne. Zu Ausmaß und Ursache der Störungen könne die Behörde jedoch ebenfalls keine Angaben machen. Wie der Domainanbieter Domainfactory aus Ismaning bei München mitteilte, fielen am Nachmittag zeitweise sämtliche sechs sogenannten Nameserver der Domain-Registrierstelle Denic in Frankfurt am Main aus. Die Denic habe das Problem nach knapp einer Stunde wieder beheben können.
Quelle: Google.de / Supportstore.de
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Mittwoch, 12. Mai 2010
Dienstag, 23. Februar 2010
Apple-Gründerkult gegen Freizeitpark Google
Firmenkulturen
Die einstigen Partner Google und Apple trennt inzwischen mehr, als sie verbindet. Im Wettstreit um Smartphones und Internetwerbung prallen nicht nur Strategien aufeinander. Die beiden IT-Unternehmen verkörpern auch gegensätzliche Firmenkulturen
Hauptquartier von Google in Kalifornien Google gibt sich verspielt und kreativ, die Mitarbeiter sollen jeden Tag Ideen einbringen. Bei Konkurrent Apple herrschen eher traditionelle Managementmethoden Von Cupertino nach Mountain View im kalifornischen Silicon Valley sind es gerade einmal neun Autominuten. Die Städtchen mit den Firmensitzen von Apple und Google bieten das gleiche angenehme Klima und teilen die Aussicht auf wasserfarbengrüne Hügel. Beide Konzerne sind die derzeit erfolgreichsten Firmen im Computer- und Internetgeschäft. Und dennoch könnten ihre Kulturen und Führungsstile kaum unterschiedlicher sein. Mit Apple und Google konkurriert das Modell Gründerkult gegen den kreativen Freizeitpark.
Weiterführende Links Lange Zeit fiel es nicht weiter auf, dass der Schöpfer von iPod, iPhone und iPad so anders tickt, als die Suchmaschine und globale Datenbank des Web 2.0. Denn Apple und Google waren einander immer wohl gesonnen. Der Computerbauer integrierte viele Google-Dienste – von der klassischen Suche bis zum Navigationsdienst Google Earth – in die Anwendungen des iPhone. Bis 2009 saß Google-Chef Eric Schmidt im Direktorium von Apple und die Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin zeigten sich bei öffentlichen Auftritten mit Apple-Notebooks. Vor allem verband Google und Apple ein gemeinsamer Feind: Microsoft, der Softwareriese aus Redmond bei Seattle. Doch seit einiger Zeit haben sich Google und Apple nicht mehr lieb. Denn der Computerhersteller dringt in den mobilen Anzeigenmarkt vor und expandiert im Bereich Video, den Google bislang mit seiner Tochterfirma YouTube beherrscht. Und spätestens seit Google im Februar sein eigenes Smartphone, Nexus One, auf den Markt brachte, ist das Band zwischen den Partnern zerrissen. Das Telefon gilt als Frontalangriff auf den Primus unter den schlauen Handtelefonen, Apples iPhone.Schon an den Firmensitzen wird die Kluft zwischen den Unternehmenskulturen augenfällig. Das Googleplex, Hauptquartier der Suchmaschine in Mountain View, wirkt wie eine Mischung aus Universitätscampus und Robinson-Club, weniger wie ein diskretes Zentrum der Macht. Im großen Innenhof stehen Sonnenschirme in den frisch-fröhlichen Google-Farben blau, rot, gelb, grün. Da gibt es ein Beachvolleyball-Feld, einen Swimmingpool und einen blubbernden Brunnen mit Flamingos aus rosa Plastik. Die Mahlzeiten sind umsonst, alle Produkte kommen aus Bio-Anbau. Es gibt Softdrink- und Kaffeebars, außerdem Massageräume, Fitnessstudios, Kinderkrippen und Räume für stillende Mütter. Auch Hunde sind willkommen. Ganz „pc“ geht es hier zu, politisch korrekt. Die Programmierer sitzen in luftigen Glaskästen auf bunten Gymnastikbällen. Lavalampen blitzen im einfallenden Sonnenlicht. Googles Management lässt dem Spieltrieb seiner Mitarbeiter freien Lauf: Legosteine, Carrerabahnen, Tischfußball- und Pingpong-Tische gehören zum Alltag im Googleplex.
Diese Modelle sollen Apple überrumpeln Apple CEO Steve Jobs holds the new " iPad" during the launch of Apple's new tablet computing device in San Francisco Die Apple-Show.Steve Jobs zeigt das neue iPad Street View Auto vor Google Zentrale in Zürich Google Street View Wir haben eben eine lustige Unternehmenskultur bei Google“, sagt Larry Page. „Wir wollen, dass die Mitarbeiter Spaß bei der Arbeit haben.“ Und möglichst gar keinen Drang mehr verspüren, irgendwann nach Hause zu gehen. Die Google-Gründer halten ihre Mitarbeiter dazu an, 20 Prozent ihrer Zeit in die Entwicklung eigener Ideen zu investieren. Egal worüber sie nachdenken, Hauptsache die Einfälle sind originell. Ergebnisse dieser Kreativ-Offensive sind der Satellitenbildservice Google Earth, der Nachrichtendienst Google News oder der Emailservice Google Mail. Die Hierarchien bei Google sind flach, der Umgangston ist sanft. Das offizielle Mantra von Google klingt naiv, ein wenig kindlich, und hat schon viel Spott in der Geschäftswelt ausgelöst: „Don’t be evil“, Tu nichts Böses. Sergey Brin und Larry Page ficht das nicht an. Warum auch, schließlich ist Google sagenhaft populär: drei Viertel aller 1,2 Milliarden Internetnutzer auf der Erde nutzen den Suchdienst. Außerdem ruhen Brin und Page, Söhne aus progressiven Professoren-Elternhäusern, fest in ihren Überzeugungen. Beide gingen auf Montessori-Schulen, studierten Informatik in Stanford und gründeten 1998 im Alter von 25 Jahren in einer Garage in Menlo Park die Firma Google. Für die Leitung des Tagesgeschäfts heuerten Brin und Page 2001 Eric Schmidt als CEO an, einen erfahrenen IT-Manager, der inzwischen US-Präsident Barack Obama berät. Zehn Kilometer südöstlich von Mountain View herrschen rauere Sitten. Am Firmensitz von Apple in Cupertino, einem weißen Bau aus Beton und Glas und mit majestätischem Vordach, wird im Management-Stil der alten Schule regiert. Halbwegs egalitär geht es alleine auf dem Parkplatz zu; dort gibt es keine reservierten Plätze für die Top-Manager. Steve Jobs jedoch, Gründer und Chef von Apple, hält sich nicht derartige Regeln. Er stellt seinen Mercedes stets vor dem Haupteingang auf dem Behindertenparkplatz ab. Manchmal auch gleich auf zweien. Jobs kultiviert sich als Exot, bisweilen auch als genialer Querulant der Tech-Branche. Seine Wutausbrüche und Brülltiraden sind berüchtigt. „Nirgendwo sonst habe ich erlebt, dass Mitarbeiter so viel Angst haben, gefeuert zu werden“, berichtet ein ehemaliger Apple-Manager nicht ohne Respekt. Das führe auch dazu, dass die Angestellten alles gäben, um ihren Boss zufriedenzustellen. „Steve Jobs hat die Fähigkeit, das Beste aus den Mitarbeitern herauszuholen.“ Er habe ganz einfach Charisma. Meine Aufgabe ist es nicht, nett zu den Leuten zu sein, damit sie sich gut fühlen“, sagte Jobs dem Wirtschaftsmagazin „Fortune“ in einem seiner seltenen Interviews. „Es ist meine Aufgabe, sie besser zu machen in dem, was sie tun.“Steve Jobs ist ebenso hart gegen sich selbst wie gegen andere. Der Sohn eines Syrers und einer Amerikanerin wuchs bei Pflegeeltern in Kalifornien auf, verließ die Universität nach nur einem Semester und gründete 1976 zusammen mit seinem Kumpel Steve Wozniak Apple. Er führte die Computerschmiede zu Weltruhm, ließ sich nicht stoppen von einem Tumor an der Bauchspeicheldrüse und einer Lebertransplantation. An Steve Jobs hängen Wohl und Wehe von Apple; jede Spekulation über die Gesundheit des 55-Jährigen bringt den Aktienkurs in Turbulenzen. Transparenz, Autonomie, Spaß und Spiel – alle Elemente, die Googles Kuschelkultur ausmachen – klingen hohl hinter den dicken Mauern des Apple-Imperiums. Apples Produkte, für die Fans nächtelang vor Ladentüren ausharren, entstehen auf eine ganz altmodische Weise: „Indem die Türen verschlossen werden und unter Blut, Schweiß und Tränen das perfekte Produkt geboren wird“, schreibt das Branchenblatt „Wired“. Apples Verschwiegenheit ist Firmenpolitik und Marketingstrategie zugleich. Mitarbeiter werden eingeschworen, mit niemandem über ihre Arbeit zu sprechen. Magnetkarten gewähren Angestellten nur Zugang zu eng begrenzen Bereichen. Die Abteilungen Software und Hardware sind in zwei getrennten Gebäuden untergebracht. Was bei Apple zum Image gehört, überrascht bei Google. Der Konzern, der Transparenz und Offenheit predigt, gibt sich in den eigenen Angelegenheiten recht zugeknöpft. Die Manager bei Google geben keine Auskunft darüber, wie viel Klicks die Suchmaschine pro Tag verzeichnet. Auch über Standorte und Zahl von Rechenzentren oder über geplante Neueinführungen schweigt sich die Unternehmensleitung aus. Der firmeneigene Sicherheitsdienst patrouilliert 24 Stunden um das Gelände. Ganz so groß scheint bei Google das Vertrauen in das eigene Mantra – „Tu nichts Böses“ – nicht zu sein. Apple hat zwar kein Mantra, folgt aber dennoch nicht jeder Mode. Dazu zählt der Trend zu internetbasierten Anwendungen. Steve Jobs macht seine Computer, Laptops und Smartphones nicht zu „Fenstern in eine ferngesteuerte Computerwelt von Riesenrechnern, die irgendwo in einer entlegenen Wolke operieren“, wie der IT-Journalist John Markoff den Branchentrend beschreibt. Stattdessen hält Apple daran fest, eigene Software mit eigener Hardware zu verbinden.
Themen. Vielen Beobachtern mag das Geschäftsmodell deshalb wie ein Relikt aus Zeiten der Industriellen IT-Revolution erscheinen. Doch das Konzept geht auf, und Apple ist erfolgreich. Unverschämt erfolgreich: Mit 43 Milliarden Dollar Umsatz im Jahr 2009 (Google: 23,6 Milliarden) steht der Konzern an der Spitze der Tech-Industrie. Die Harvard University kürte den Gründer Steve Jobs kürzlich zum „erfolgreichsten Manager der Welt“. Manchmal, schreibt das Magazin „Wired“, „funktioniert es, böse zu sein.“
Quelle: Welt.de, Supportstore
Mittwoch, 22. April 2009
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Donnerstag, 16. April 2009
Hompage Optimierung
Um im Internet Produkt, Firmen oder sonstige Informationen zu finden, benutzt der Großteil der Benutzer Suchmaschinen oder Web-Verzeichnisse. Daher ist es von großer Bedeutung in den Suchmaschinen und Web-Verzeichnissen eingetragen zu sein, damit man Sie unter den gewünschten Suchbegriffen finden kann. Natürlich ist auch eine Optimierung der Internetseiten auf die Suchbegriffe von Bedeutung. Daher bieten wir neben dem Suchmaschineneintrag auch die Suchmaschinenoptimierung auf von Ihnen gewünschte Suchbegriffe an. In der Standart optimierung wird ihre Seite so Angepasst das Suchmaschinen mehr und besser auf diese wichtigen informationen zugreifen können und sie dadurch einen besser Plazierung ereichen.Natürlich Verändern oder fügen ihrer Seite Text hinzu dies Geschied Unsichtbar für den Webbenutzer. Wir Tragen ihre Seite nach interwallzeiten der Suchmaschinen ein so das sie nicht durch Suchmaschinen- spamming auf die Blacklists der Suchmaschinen wie Goole und Co kommen
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Donnerstag, 25. September 2008
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